Sommer-Spezial 4 Tagestour - Das Wallis entdecken vom 16. - 19. August 2018


Zu dritt, das waren Marc, Marcel und ich, sind wir vom ersten Treffpunkt bei Arrigoni Sport GmbH etwas verspätet losgefahren. Via Albispass, Obfelden, Sins, Ballwil, Neuenkirch, Ruswil, Wohlhusen ging's zum Glaubenbergpass. Dort wartete Uwe auf uns.


Von dort bis zum Brünigpass übernahm Marc die Führung. Er zeigte uns eine eher unbekannte, schöne und kurvenreiche Strasse auf der linken Seite des Sarnersees.
Nach dem Brünigpass übernahm ich wieder die Führung. Auf der rechten Seeseite vom Brienzersee fuhren wir Richtung Interlaken. Nach einer gemütlichen Mittagspause, auf der linken Seite des Thunersees, machten wir uns auf den Weg durch das Simmental Richtung Martigny. Enge und sehr kurvenreiche Strassen führten uns von Martigny zum Lac de Champex hoch. In Richtung Grand St. Bernard steuern wir Bourg-Saint-Pierre an, wo wir unsere erste Nacht im Hotel de Napoléon verbrachten.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg Richtung Saas Fee. Natürlich soviel wie möglich auf unbefestigten Strassen. Unter anderem waren folgende Pässe auf dem Programm: Col-de-Planches, Col-du-Tronc, Col-du-Lein. Uwe konnte diese Pässe für einen Pässe-Wettbewerb, wo er mitmachte, gebrauchen.


Weiter ging es auf einer anspruchsvollen, unbefestigten Strasse Richtung Skigebiet La Tzoumaz Savoleyres. Die Strassen waren noch ausgewaschener als bei der Erkundungsfahrt vor einem Jahr. Wo zu fahren, war auch für mich als Guide, manchmal extrem schwierig. Zweimal kam es darum dazu, dass mein Hinterrad keinen Grip hatte und ich meine GS hinlegen musste. Einmal den falschen Gang (2. statt 1.) eingelegt, die Kupplung zu stark gefordert, zwang es mich (uns) zu einer Pause 😏.



Zwischenzeitlich hatte sich der Himmel mit dunklen Wolken überzogen und es fing leicht an zu regnen. Wir schafften es noch rechtzeitig bis zum Restaurant Chez Simon bevor es so richtig niederprasselte. So konnten wir unseren Hunger mit einer feinen "Assiette valaisanne à la viande séchée et au fromage" stillen, bis der Regen aufhörte.

Anschliessend machten wir uns wieder auf den Weg auf der Suche nach weiteren unbefestigten Strassen. Leider ohne grossen Erfolg. Einige Strassen waren in dieser Region leider mit Rollsplitt saniert worden oder mit einem Fahrverbot versehen, was letztes Jahr bei der Erkundungs-Tour nicht der Fall war. Das waren die unschönen Überraschungen auf dieser Tour. Und so machten wir uns auf den Weg nach Saas Fee. Immer das schlechte Wetter (Regen) im Nacken. Kurz vor Saas Fee hatte es uns doch noch erwischt. Die Motorräder mussten wir Eingangs Saas Fee parken und zu Fuss zum Hotel gehen. Ich wollte auf dem kürzesten Weg zum Hotel, was sich jedoch in einem Rundgang von Saas Fee führte. Sorry Jungs 😔, war nicht die Idee.

Am dritten Tag unserer Tour sollte es zum Grüebulgletscher auf 2900 m.ü.M gehen. Von der Gemeinde Saas Balen wurde ich informiert, dass man plante die Alpstrasse ab Brücke Grüebe zu sperren. Im 2017 hatte ich noch die Bewilligung zum Gletscher hochzufahren. Was ich auch tat, um zu sehen in welchem Zustand die Alpstrasse war.
Um auf der Forst- und Alpenstrasse fahren zu können, musste neu für jedes Motorrad eine Maut bezahlt werden. Maut bezahlt, los ging die Fahrt Richtung Gletscher. Was ich befürchtete, war dann leider so. Die Alpstrasse ab Brücke Grüebe war mit einer Verbotstafel und einer Schranke gesperrt.


Enttäuscht kehrten wir um und fuhren zurück nach Saas Balen. Von dort fuhren wir zum Mattmark Stausee, wo wir bei starkem Wind auf der Terrasse unser Mittagessen genossen.
Was jetzt? Wir hatten noch den ganzen Nachmittag zu Verfügung. Die Strassenkarte wurde kurz aufgeschlagen, die weitere Fahrt besprochen und los ging es runter nach Visp, hoch nach Visperterminen und wieder zurück nach Saas Fee.

Am nächsten Morgen, um ca. 9 Uhr, machten wir uns auf die Rückfahrt. In Stauden bogen wir links ab Richtung Tröbel und Moosalp nach Gampel, zum Autoverlad Lötschberg. Mit dem Autozug nach Kandersteg, dann nach Thun wo Uwe die Führung übernahm. Er führte uns auf einer tollen Strecke in seinem Tourengebiet oberhalb dem Thunersee bis nach Oberlandegg.


Von da an übernahm ich wieder die Gruppe. Über dem Schallenberg ging es Richtung Schüpfheim. Vor Schüpfheim machten wir noch einen Kaffeehalt. Uwe fuhr via Flühli und wir via Wohlhusen nach Hause. Von der Autobahnraststätte vor Gisikon fuhr jeder seinen eigenen Weg weiter.

Es war eine tolle Tour und es hat richtig Spass gemacht 😁!

Diese Tour wird im 2019 neu als 3-Tages-Tour mit zusätzlichen unbefestigten Strassen wieder durchgeführt, einen Tag weniger, da die Strasse zum Gletscher gesperrt ist.

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Kommentare

  1. Spitzentour! Unsere ging heuer ins Motorradhotel Dolomiten! Praktisch fand ich dort wirklich die Tiefgarage. Herzlichst gegrüßt vom Bikermädchen!

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  2. Bin auch bis zu meiner Unterkunft Schoppernau gefahren, ist gar nicht so schlimm, wie man meinen würde ;)

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